Freitag, 20. September 2024

Emotionale Abhängigkeit- Paare

Immer mehr, besonders junge Paare, stürzen sich in eine Beziehung und glauben DIE Liebe gefunden zu haben. In einigen Fällen trifft es auch tatsächlich zu, in anderen allerdings wird die vermeintlich heiße Liebe mit emotionaler Abhängigkeit verwechselt.

So wie in Familien, findet auch unter Paaren emotionale Abhängigkeit statt.

Aber, wo hört nun die Liebe auf und wo beginnt die Abhängigkeit??

Den Unterschied zwischen tatsächlicher Liebe und emotionaler Abhängigkeit lässt sich an diesen Punkten festmachen:

Lebloser Tagesablauf: Du legst deinen Tag quasi darauf aus, auf deinen Partner zu warten. Der Grund dafür ist, dass du ohne ihn/sie gar nichts mehr mit deinem Tag anzufangen weißt. Du weißt nicht wohin mit dir, langweilst dich ohne ihn/sie und schaust ständig auf die Uhr oder schläfst, um die Zeit zu überbrücken bis er/sie Beispielsweise wieder von der Arbeit kommt. Nur mit ihm/ihr weißt du auch was mit dir anzufangen. Du wartest also nicht nur bloß auf deinen Partner, so wie es im Grunde jeder tut, sondern du wartest auf Beschäftigung und darauf, dass er/sie deinen Tag gestaltet.

Lebensunfähig: Du hast das überzeugende Gefühl, ohne ihn/sie nichts mehr zu schaffen und deinen Partner buchstäblich zu brauchen. Der Gedanke, etwas ohne ihn/sie erledigen oder bewältigen zu müssen, jagt dir Unwohlsein und Angst ein. Du hast ein Gefühl von „Ohne ihn/sie kann ich nicht mehr leben“ Du brauchst ihn/sie im wahrsten Sinne des Wortes.

Pralinenschachtel: Jeder Tag ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man bekommt. In diesem Sinne geht es darum, dass seine/ihre Emotionen deinen ganzen Tag bestimmen. Dabei meine ich nicht Situationen, in denen der eine den anderen mit seinen Emotionen anstecken kann, sondern vielmehr, dass sein/ihr Verhalten dir gegenüber deinen gesamten Tag bestimmt. Ist er/sie Beispielsweise süß zu dir, bist du mega happy und schöner hätte dein Tag gar nicht werden können. Aber ist er/sie ernster, was so viele unterschiedliche Gründe haben kann, ohne das er/sie verletzend oder beleidigend wird, bist du von einer Sekunde auf der anderen mega down und der ganze Tag ist für dich im Eimer. Du machst dein eigenes Empfinden und deinen gesamten Tag einzig und allein nur von seiner/ihrer Art und Weise dir zu begegnen abhängig.

Emotionale Abhängigkeit hat noch so viele weitere Gesichter, die von Paar zu Paar variieren können. Die hier aufgeführten sind die gängigsten und die „Hauptsymptome“ einer emotionalen Abhängigkeit.

Viele Paare kennen die Differenz zwischen diesen beiden Gefühlswelten nicht und verwechseln Abhängigkeit mit Liebe. Besonders bei jungen Paaren im Alter von 16j - 25j ist die emotionale Abhängigkeit häufiger zu beobachten, als bei Paaren ab 26j aufwärts. Solltest du also diese 3 Punkte an dir selbst oder deinem Partner wiederkennen, dann wäre es jetzt an der Zeit, deine Gefühlsebene und deine Zukunftspläne zu hinterfragen, sowie mit deinem Partner ein offenes und klärendes Gespräch zu führen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, auf wen von euch beiden diese Indikatoren zutreffen, ein ausführliches Gespräch ist unumgänglich und der einzige Schlüssel.

Bleibt aufmerksam, lasst euch nicht hängen und bleibt wie ihr seid, nur verletzt dabei weder euch selbst noch andere ❤️‍🩹

- Demona

Freitag, 30. August 2024

Hilfe oder Kontraproduktiv??

Antidepressiva und deren Nebenwirkungen.
Wirklich eine Hilfe, oder aufgrund der Nebenwirkungen eher Kontraproduktiv??

Es leiden immer mehr Menschen an Depressionen. 
Je höher der gesellschaftliche Druck, die Anforderungen und Erwartungen, umso mehr möchte man sich anstrengen und vergisst dabei komplett auf sein eigenes Wohl. Somit steigt auch die eigene Unzufriedenheit und man wird sich selbst gegenüber kritischer. 
Abgesehen von schweren Traumata in der Vergangenheit, trägt auch der gesellschaftliche Druck eine Depression als Folge.

Als Betroffener geht man meist zu einem Psychiater/Psychologen/Therapeuten. 
Diese verschreiben schnell mal Psychopharmaka, die ja auch eigentlich zu helfen scheinen und sollten. 
Mal abgesehen davon, dass man gar keinen Falls nur rein auf medikamentöse Therapie setzen sollte, da Antidepressiva nur als Hilfestellung anbei der tatsächlichen Therapie dienen und ärztlich begleitet werden MUSS. 

Und da wären wir auch schon bei dem Punkt, wieso die Einnahme von Antidepressiva überhaupt ärztlich begleitet werden muss, und haben diese überhaupt Nebenwirkungen?? 

Abgesehen von meiner eigenen Erfahrung mit Psychopharmaka, sammelte ich zusätzlich Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen bzw. Patienten. 
Leider klären sehr viele Ärzte die Patienten nicht darüber auf, dass deren Psychopharmaka Nebenwirkungen enthalten, ebenso wissen viele Patienten nicht, dass die Einnahme medizinisch begleitet werden muss. 
Aber alles der Reihe nach. 
Beginnen wir mit den Nebenwirkungen. 

Nebenwirkungen von Antidepressiva. 
Die Nebenwirkungen können von Medikament zu Medikament unterschiedlich ausfallen, ebenso kommt es auch natürlich darauf an, wie der Patient diese verträgt. 
Die Grundsätzlich pauschalen Nebenwirkungen, die bei jedem Antidepressivum auftreten, sind:

- Starke Schweißausbrüche. ( Sehr häufig..) 
- Brain Zaps. ( Stromschlagähnliche Empfindungen an Armen, Beinen oder Kopf, die sich beim drehen des Kopfes verschlimmern können..) ( Häufig..) 
- Gewichtszunahme. ( Sehr häufig..) 
- Starker Appetit oder Appetitlosigkeit. ( Sehr häufig..) 
- Geringe Libido ( Unlust..) ( Häufig..) 
- Mundtrockenheit. ( Selten..) 
- Scheidentrockenheit. ( Selten..) 
- Übelkeit. ( Häufig..) 
- Magen und Darmbeschwerden ( Magenschmerzen/Bauschmerzen. Verstopfung. Durchfall..) ( Häufig...) 
- Extreme Müdigkeit. ( Häufig..) 
- Antriebslosigkeit. ( Selten..)
- Hitzeschübe. ( Häufig..) 
- Schnell fettende Haut. ( Häufig..) 
- Haarausfall. ( Selten..)
- Albträume. ( Häufig..) 
- Gefühlstaub. ( Nicht in der Lage, weinen zu können oder andere Emotionen zu empfinden..) ( Häufig..) 
- Sonnenempfindliche Haut. ( Sehr häufig..) 

Jeder Patient der Antidepressiva zu sich nimmt, hat mit mindestens 3 von den oben genannten Nebenwirkungen zu kämpfen. 
Immer noch zu viele allerdings, weisen sogar alle der oben genannten Nebenwirkungen auf und leiden unter den Psychopharmaka letztlich mehr, als unter dem tatsächlichen Problem gegen welches sie eigentlich behandelt werden sollten. 
Leider sprechen Ärzte viel zu wenig über die Nebenwirkungen der Medikamente, die sie ihren Patienten verschreiben, obwohl sie ihnen ja eigentlich helfen sollten. 
. 
Kommen wir nun zu den Gründen, weshalb die Einnahme von Psychopharmaka ärztlich begleitet werden muss. 

Unter ärztlicher Aufsicht. 
Im Normalfall bekommen Patienten keine Psychopharmaka, wenn dieses nicht ärztlich begleitet wird. 
Allerdings habe ich schon oft gehört und gelesen, dass diese Medikamente stellenweise verschrieben worden sind, ohne das dem Patient die Voraussetzung und Information gegeben wurde, diese ärztlich begleiten zu lassen. 
Und aus genau diesen Gründen ist dass grob fahrlässig:

- Verursachen auf Dauer Herzkreislaufprobleme ( Können Herzrhythmusstörungen und/oder Herzrasen verursachen..) ( Sehr häufig..) 
- Schädigen auf langer Zeit die Niere. ( Sehr häufig..) 
- Schädigen auf ebenso langer Zeit der Leber. ( Sehr häufig..) 
- Können auf ebenfalls langer Zeit das Gehirn beeinträchtigen. ( Gedächtnisverlust, Minderung der Reaktionszeit u.Ä...) ( Häufig..) 
- Schaden auf Dauer dem Magen-Darm-Trackt. ( Häufig..) 

Das waren jetzt die körperlichen Merkmale die mir bislang bekannt sind. 
Aus diesen Gründen werden in der Regel und im Normalfall immer(!) regelmäßige Laborwerte sowie EKG-Auswertungen in Abständen von 6 Monaten gefordert, bevor Psychopharmaka weiterhin an den Patienten verschrieben werden. 
Alle 6 bis 12 Monate ( Wobei ich 12 Monate schon für eine zu lange Zeitspanne halte..) wird der Patient von seinem Psychiater zum Hausarzt geschickt, der ihn gründlich durchchecken muss, bevor grünes Licht für fortführende Medikation gegeben werden kann. 
Ebenso gilt dieses Vorgehen auch für die Ersteinnahme von Antidepressiva. 
Ohne aktuelle Laborwerte sowie Auswertungen des Herzkreislaufsystems ( EKG..) werden keine Antidepressiva/Psychopharmaka verschrieben. 
Leidest du nämlich Beispielsweise an einem Herzproblem oder hast auffällige Blutwerte bezüglich Herz, Niere, Leber etc. dürfen dir keine Psychopharmaka verschrieben werden! 

Wenn du also ohne weiteres solche Medikamente verschrieben bekommst, ohne aktuelle Auswertungen deines Blutes und Herzkreislaufsystems vorzeigen zu müssen ( Ergebnisse dürfen nicht länger als 1 Tag alt sein, sie MÜSSEN aktuell sein..), dann nimm diese bitte auf keinen Fall und sprich vorher mit deinem Hausarzt! 
Lass dich gründlich checken und von deinem/deiner Arzt/Ärztin medizinisch begleiten. 
Des Weiteren solltest du keine Psychopharmaka zu dir nehmen, wenn du in dieser Zeit in keiner aktiven Psychotherapie bist. 
Psychopharmaka dienen als Hilfe zur laufenden Therapie und stellen keine eigene Therapiemaßnahme dar! 

Bleibt informiert, hinterfragt und achtet vor allem auf euch. Nehmt nicht blindlinks alles zu euch was euch vorgesetzt wird, informiert euch und geht mit eurem Arzt/eurer Ärztin ggf. Alternativen durch, sollten bei euch Nebenwirkungen oder die Angst vor diesen auftreten. 

Bleibt stark und kämpft, wir sind fighter und wissen wie man überlebt 🤘🏻 Achtet auf euch und euren Körper ❤️‍🩹

- Demona 








Montag, 26. August 2024

Was ist Einsamkeit??

Alleine unter Menschen. 
Der Unterschied zwischen Einsamkeit und alleine sein. 

Jeder von uns fühlt sich ab und zu mal alleine, aber ist es gleich Einsamkeit??
Nein, und hier erkläre ich dir den Unterschied zwischen Einsamkeit und sich alleine fühlen. 

Alleine fühlen. 
Sich alleine fühlen wird im Grunde mit der Anzahl an Menschen oder Gemeinsamkeiten gemessen. 
Je weniger Menschen du um dich hast, desto mehr fühlst du dich alleine.
Du fühlst dich also weniger alleine, wenn du mindestens eine Person bei dir oder um dich herum hast.
Viele verwechseln das Alleinsein mit Einsamkeit und leben daher im Irrtum, "Die Einsamkeit" ganz einfach mit der Anwesenheit einer anderen Person ausgleichen zu können.
Lässt sich deine sogenannte "Einsamkeit" tatsächlich durch nur die reine Anwesenheit einer weiteren Person und/oder Gemeinsamkeiten ausgleichen, dann warst du nicht einsam, sondern fühltest dich alleine.

Einsam fühlen. 
Einsamkeit geht noch mal ein Stück weiter als sich alleine zu fühlen. 
Einsamkeit lässt sich nicht durch die Anwesenheit anderer Personen ausgleichen, sondern schlägt viel tiefer ihre Wurzeln. 
Einsamkeit bedeutet, dass du dich selbst und deinen Weg des Lebens verloren hast. 
Du kannst dich in einer Menschengruppe aufhalten und dich dennoch einsam und alleine fühlen. 
Dir fehlt etwas in deinem Leben und alles, was du tust, fühlt sich leer und nicht wirklich gut an.
Dir fehlt etwas, dass du nicht definieren kannst, du fühlst dich vom Leben abgeschnitten und ausgegraut, als würdest du an diesem nicht teilnehmen, sondern nur bloß eine statisten Rolle übernehmen.
Du hast das erdrückende Gefühl, dass dich niemand versteht und wirklich kennt. 
Einsamkeit bedeutet auch, sich aus allem ausgeschlossen und geschnitten zu fühlen, nicht dazugehörig zu sein.
Einsamkeit lässt sich nicht mit der Anzahl an Menschen messen und ist weitaus mehr, als sich "nur" alleine zu fühlen. 

Alleine sein ist das Fehlen weiterer Personen. 
Einsamkeit ist das Schreien welches niemand hört. 

Weder das eine, noch das andere lässt sich gut erklären, ich hoffe, es dennoch möglichst verständlich erklärt haben zu können. 

- Demona 

Samstag, 24. August 2024

Reminder für dich ❤️‍🩹

Selfcare beginnt da, wo schlechter Umgang endet.

Umgebe dich nur mit Menschen, die dich lieben und wert schätzen.
Lass los was dich fertig macht und ausnutzt. 

Selfcare bringt dir nichts, wenn du dich mit Menschen umgibst, die dich mental immer wieder unter Druck und Stress setzen. Wenn selbst der Hinweis auf eine Benachrichtigung der Person dein Blut wieder zum kochen bringt und der Gedanke an die Person dich wütend macht, dann schmeiß die Person aus deinem Leben und wende dich ihr nicht mehr zu.
Du wirst immer wieder fallen, wenn du bei einem Menschen bleibst der dich ausnutzt und dir deine Lebenszeit stiehlt, um seinen eigenen Kopf über Wasser zu halten. 

Zu Selfcare gehört auch, sich von genau diesen Menschen zu distanzieren. 
Du kannst nicht heilen, wenn du deine Hand nicht aus dem Feuer nimmst. 
Es bringt dir nichts, ein verbranntes Bein zu behandeln wenn du es immer wieder anzünden lässt.
Damit vergeudest du nicht nur deine eigene Zeit und Kraft, sondern auch die derer, die dir helfen wollen und versuchen zu helfen.

Selfcare ist mehr als sich "nur" um sich zu kümmern, es ist eines der Bestandteile von Heilung.

Umgebe dich mit Menschen die dich schätzen, respektieren, lieben und sich um dich sorgen. 
Nur so bekommt Selfcare auch einen Sinn und die Brandwunde am Bein kann heilen.

Merke dir immer diesen Satz:
Selfcare beginnt da, wo schlechter Umgang endet. 

Lies den Beitrag ggf. noch einmal und du wirst den Satz verstehen. 

Versuch die Worte zu verinnerlichen und sei dir selbst immer genug wert, um den ersten Schritt zu machen und endlich heilen zu können. Im Leben wartet mehr auf dich als nur für wen anderen zu funktionieren und nebenher zu existieren.

Es wartet ein Leben auf dich, es wird Zeit, aus der Existent auszubrechen und in die Zukunft zu starten.
Existiere nicht, sondern lebe! ❤️‍🩹

- Demona

Dienstag, 20. August 2024

Mental Reminder ❤️

Ein kleiner Reminder, den jeder von uns mal hören oder zumindest lesen sollte.
Manchmal braucht man das einfach ❤️‍🩹

Meine Schwester sagte mir:
" Menschen sind darauf programmiert, negativ über sich selbst zu denken. Tatsächlich liegt das leider in unserer Natur.."
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Und damit hat sie absolut Recht.
Nicht bei allen ist die Vergangenheit daran Schuld, dass sie schlecht über sich selbst denken und Komplimente nur schwer annehmen können. 
Bei vielen ist es tatsächlich ohne jeden erdenklichen Grund so. 
Die hohe Kritik an sich selbst muss nicht einmal etwas mit der eigenen Vergangenheit zutun haben, sondern kann auch darauf zurückführen, dass man an sich selbst zu hohe Erwartungen setzte. 
Man möchte einem gewissen Bild entsprechen, und tut man eigener Meinung nach dies nicht, geht man mit sich selbst automatisch ins Gericht. 
Man kritisiert negativ Dinge an sich selbst, die andere vielleicht noch nicht einmal sehen oder überhaupt wussten das sie existieren. 
. 
Wir sehen uns selbst anders, als andere es tun. 
Wir sehen uns mit beurteilenden und kritisierenden Augen, alleine auch schon weil wir wissen, was uns an uns selbst stört. 
Unsere Erwartungen an uns selbst, spiegeln nicht die Erwartungen der anderen wieder. 
. 
Du verbringst so viel Zeit damit, nur das Schlechte an dir rauszufiltern und zu beurteilen/kritisieren, dass du dich selbst in ein schlechtes Licht rückst und somit die Wut oder vielleicht sogar der Hass auf dich selbst steigt. 
Du hörst nur auf deine innere Stimme und fragst auch nur diese. 
Aber frag doch mal die Menschen, die dir nahestehen und denen du nahestehst, wie SIE dich sehen, wer du für sie bist und wieso sie dich in ihrem Leben haben wollen. 

Deine innere Stimme wird dir IMMER sagen, dass du nicht gut genug und eine Enttäuschung seist. Aber wärst du das wirklich, dann hättest du keine Menschen in deinem Leben, die auch zudem Zeit mit dir verbringen wollen. 
Frag sie einfach mal, wieso sie dich eigentlich so mögen. 

Tritt deiner inneren Stimme in den Arsch, die hat absolut nichts zu melden und soll sich ihre Aufmerksamkeistkomplexe sonstwohin stecken. 
Jeder einzelne Mensch in deinem Leben, hat seinen Grund wieso er DICH gewählt und in sein Leben aufgenommen hat, von nichts kommt nichts. 

Also denk darüber nach bevor du dich wieder selbst kritisierst, deine Wahrnehmung von dir selbst muss nicht die Wahrheit anderer sein. ❤️‍🩹

- Demona



Sonntag, 18. August 2024

Kleiner Reminder.

Ein kleiner Reminder zwischendurch ❤️‍🩹
"Menschen, die narzisstische Verhaltensweisen an den Tag legen, sind dermaßen von sich und ihrer Wahrnehmung überzeugt, dass sie nicht mal auf die Idee kommen, dass jemand anderes deren Ansicht in Zweifel ziehen könnte/würde"

Zitatquelle: Internetplattform.

Was sagt uns das??
Verschwendet eure Energie nicht damit, mit einem offensichtlich toxischen/narzisstischen Menschen zu diskutieren.
Seine Wahrnehmung ist für ihn die absolute Wahrheit. 
Du kannst ihm nicht sagen, dass der Himmel blau ist wenn er empfindet, der Himmel sei Grün.
Sein Empfinden stellt er überdramatisiert über jede tatsächliche Wahrheit, also lasst ihn in dem Glauben ( Solange er keine schweren, falschen Vorwürfe äußert..) und lasst ihn mit einem Lächeln im Gesicht hinter euch. ❤️‍🩹

- Demona

Eigene Unsicherheit.

In diesem Post behandel ich das Thema eigene Unsicherheit in Beziehungen. 

Hierbei geht es darum, dass Gefühl zu haben Aufgrund anderer nicht gut genug zu sein. 

Viele von uns kennen es sicher, je größer der Kreis an Menschen, umso stärker werden die eigene Unsicherheit und Selbstzweifel ( Im Sinne von, niemandem das Wasser reichen zu können und immer schlechter zu sein als die anderen..)

In der Partnerschaft.
Bei relativ sensiblen Menschen ist es so, dass, je mehr Expartnerschaften der Partner hatte, umso stärker zweifelt man an sich selbst und glaubt, auf Grund der relativ hohen "Erfahrung" des Partners, nichts besonderes mehr zu sein.
Vergleichen:
Man vergleicht sich mit seinen/ihren Expartnern und analysiert das Aussehen der Personen und vergleicht dies mit seinem eigenen.
Damit möchte man zum einen "sicherstellen" das man auch ins "Beuteschema" des Partners passt, und zum anderen möchte man auch Gewissheit darüber, dass man niemandem der Expartner ähnelt, wodurch man nur bloß als "Lückenfüller" dienen würde. ( Oft wählen Menschen jemanden aus, der dem Expartner ähnelt, da man an diesem noch hängt und durch den neuen Partner versucht, ihn zu kopieren..)
Emotionaler Druck. 
Je höher die Anzahl der Exliebschaften und/oder Expartner, umso stärker die Unsicherheit.
Man fragt sich, ob der Partner nach "so vielen Menschen" überhaupt noch Begeisterung für einen selbst zeigen oder Empfinden kann.
Man fragt sich, ob man denn überhaupt noch etwas zu bieten hätte, da der Partner ja eigentlich schon sämtliches gesehen haben sollte. 
Man fragt sich, wie die "ganzen" Menschen vor einem so waren, ob sie besser waren als man es selbst ist und ob man zwischen ihnen überhaupt gesehen worden wäre.
Man glaubt, nach "so vielen" Männern/Frauen nichts besonderes oder atemberaubendes mehr zu sein und seinem Partner somit nichts bieten zu können.
Man glaubt, der Partner habe schon alles gesehen und gehört, wie will man da also noch mithalten und ihnen das Wasser reichen können?? Es scheint unmöglich.
Man macht sich Gedanken darüber, wie man doch irgendwie irgendetwas neues für den Partner tun oder sein könnte, auch, um eine gewisse Magie zwischen beiden zu schaffen und die Beziehung romantischer zu gestalten. 
Schnell scheißt einem jedoch wieder die Anzal in den Kopf und man fragt sich, ob dies überhaupt möglich wäre. 
"Bin ICH genug?? Bin ICH gut genug?? Hab ICH etwas, dass die vor mir nicht hatten?? Kann man nach so vielen überhaupt noch interessant sein??"

Man macht die Vergangenheit des Partners zu seinem eigenen Problem, aber das weder mutwillig noch bösartig. Man zerbricht sich den Kopf, stellt sich vor den Spiegel und fragt sich " Reicht das?? " 

In Freundschaft. 
Auch das kennen sicher viele. 
Man mag jemanden ( Freundschaftlich..) und diese Person hat auch noch andere Freunde. Eigentlich was vollkommen normales. 
Sensible Menschen allerdings fühlen sich schnell "ersetzt" wenn die Person etwas mehr mit anderen Freunden zu tun hat. 
Man glaubt, er/sie habe einen vergessen und würde die anderen Personen mehr mögen.
Man glaubt auch hierbei, nicht gut genug und nicht wichtig zu sein. 
Man glaubt, etwas falsch gemacht zu haben und/oder zu langweilig zu sein. 
Man bekommt das Gefühl, der Freund oder die Freundin, wolle einen immer nur schnell wieder los werden, damit mehr Zeit mit den anderen Freunden verbracht werden zu können. 
Man hat das Gefühl, geschnitten zu werden und somit steigt die Selbstunsicherheit immer mehr an. 
Auch hier findet ein Vergleich mit anderen Personen statt. 
Man vergleicht sich mit den anderen Freunden der Person und fragt sich, was sie besser machen und wieso man im Gegensatz zu ihnen alles falsch macht, wieso man so langweilig ist und sie sind es nicht. 
Man fragt sich, wieso mit ihnen mehr Zeit verbracht wird als mit einem selbst. 
Auch hier glaubt man wieder, unwichtig zu sein und man fühlt sich schnell alleine. 
Irgendwann beginnt sogar der soziale Rückzug weil man denkt, es möchte eh niemand Zeit mit einem verbringen. 

Das waren jetzt so die groben Ansätze, sicher gibt es da noch weitaus mehr. 

Diese ganzen, oben genannten Empfindungen haben oft natürlich auch einen Hintergrund, meist führen diese auf traumatische Erlebnisse in der Kindheit zurück, in der auch Vernachlässigung ein großes Thema war. 
Hierzu werde ich demnächst allerdings einen separaten Post verfassen, die Thematik genauer niederlegen und diesen Post hier dort verlinken. 
Denn diese Empfindungen bzw. diese Form von Selbstunsicherheit, um die es hier hing, ist nur eines von vielen psychologischen Symptomen. 

Seid nicht so hart zu der Person, die mit genau diesem Problem zu kämpfen hat. 
Für euch mag es vielleicht mühsam sein, aber für den Menschen, der diese Gefühle und Gedanken hat, ist es mehr als nur mühsam, sondern manchmal wirklich die Hölle und ein emotionales Leiden.
So zu fühlen und so von sich selbst zu denken, ist schwerer als es nur von jemand anderen zu hören. 
Es ist nicht schön so zu fühlen, absolut gar nicht, also geht mit einem Menschen der so fühlt, bitte nicht zu hart ins Gericht. Niemand hat sich diese Gefühle ausgesucht. 

- Demona 

Freitag, 16. August 2024

Ist doch was anderes.

In diesem Post geht es um monogame Beziehungen und den "Ausnahmen" des fremdgehens.

Noch mal vorab:
Hier beziehe ich mich AUSSCHLIEßLICH auf Monogame Beziehungen, nicht Polygame! 

Ich habe jetzt oft gelesen und auf der Straße gehört, dass viele Männer beim Fremdgehen tatsächlich Unterschiede setzen. 
Sie erlauben ihren Partnerinnen zB. intime Aktivitäten mit anderen Frauen, weil dies ja was ganz anderes sei, als wenn es mit einem anderen Mann wäre. 

Da stelle ich mir die Frage: Was ist denn da anders?? 
Ja, sie kann nicht schwanger werden, aber alles andere ist ein und das selbe und "kommt" auf das gleiche hinaus. 

Eine andere Person ist sexuell aktiv mit DEINER Partnerin. 
Sie tut bei deiner Partnerin etwas, dass normalerweise DEINE Aufgabe wäre. 
Sie übernimmt deinen Part und bereitet ihr Momente, die nur dir vorbehalten sein sollten. 
Sie hat zwar keine Brechstange, aber dafür Finger und ganz andere Methoden als du, die evtl. vielleicht sogar besser sein könnten(!) als deine. 
Denn vergiss nicht, eine Frau weiß letztlich besser wie genau das alles dort unten funktioniert, dies ist ja wohl selbsterklärend. 
Falls du also glaubst, der Unterschied liege darin, dass eine andere Frau dir keine Konkurrenz wäre, dann solltest du vielleicht noch einmal ganz genau darüber nachdenken. 
Abgesehen davon, dass es genauso Fremdgehen ist wie mit einem Mann. 

Verlieben?? Nah! 
Sei dir da mal nicht so sicher. 
Durch die Tatsache, dass deine Partnerin mit einer anderen Frau verkehren möchte, und das ggf. sogar regelmäßig, dann sei dir sicher, dass deine Partnerin Bisexuell oder Pansexuell ist. 
Ist sie Bisexuell, dann kann sie sich durchaus in die andere Frau verlieben. 
Ist sie Pansexuell, dann hat sie sich womöglich bereits in die andere Frau verliebt, denn sonst würde sie nicht mit ihr intim werden wollen. 

Glaubst du immer noch, ein Mann wäre dir mehr eine Gefahr als eine Frau?? 
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Ego. 
Darf sie mit einer anderen Frau schlafen, aber auf gar keinen Fall mit einem anderen Mann, dann geht es dir mehr um dein "männliches" Ego als um deine Partnerin. 

Wenn dein Partner dir sagt, du dürftest mit einer anderen Frau, aber niemals mit einem anderen Mann, dann solltest du ihn mal fragen, wieso er mit dir zusammen ist. 
Er ist bereit, intime, romantische und sehr private Momente bezüglich dir, mit jemand anderen zu teilen, Vorrausgesetzt es ist kein anderer Mann natürlich ( 🙄..) 
Normalerweise ist es ja so, dass man seinen Partner nicht mit anderen "teilen" möchte, man möchte weder das er von wem anderen beglückt wird, noch das er selbst wen anderen beglückt. 
Dieser Moment und diese extreme Nähe, sollte eigentlich nur dem Partner vorbehalten werden. 
Wenn er allerdings keine Probleme damit hat, dass du dies mit wem anderen teilst und seine einzige Sorge darin besteht, dass es eine Frau und nur kein anderer Mann ist, dann sollte es meiner Meinung nach an der Zeit sein, ihn zu fragen was für ihn eigentlich der Sinn einer Beziehung ist. 
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Zu früh, oder... 
Intimität gehört zur Beziehung dazu und ist für euch als Paar so unglaublich privat und intensiviert bzw. stärkt die Beziehung und das tiefgehende Gefühl zum jeweils anderen. 
Wenn man mit der Thematik allerdings umgeht als wäre es wie ein Joint teilbar, dann war es entweder noch zu früh für die Beziehung, oder man könnte evtl. polygam sein. 

Wenn man innerhalb einer Beziehung mit anderen Menschen schlafen möchte, dann ist man mit der Beziehung definitiv unzufrieden. ( Es soll nicht heißen, dass jeder, der unzufrieden in seiner Beziehung ist, mit anderen Menschen schlafen möchte, hier beziehe ich mich nur auf jene, die es tun..) 

Einer der Gründe kann zB. sein, dass die Beziehung zu früh begonnen wurde, ohne das man sich jeweils zuvor richtig kannte und nun auch die Schattenseiten des Partners zum Vorschein kommen, die man vorher natürlich nicht kannte. Oder aber auch, dass beide noch zu jung sind und zuvor zu wenig "Erfahrung" mit unterschiedlichen Menschen gesammelt wurde. ( Was nicht auf jedes junge Paar zutreffen muss..) 

Ein weiterer Grund kann aber auch sein, dass einer von beiden nach und nach bemerkt, dass er mehr als nur eine Person lieben kann ( Emotional oder sexuell..) und das Interesse entwickelt, intim mit unterschiedlichen Menschen zu werden. 
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Das man innerhalb einer Beziehung mit anderen Personen schlafen möchte ( Anzahl spielt keine Rolle..) hat demher immer einen Grund. 

Also, liebe Männer und Mädels: Spielt es nicht immer runter mit "Ach, das gleiche Geschlecht, ist doch was anderes..) 
Denn nein, es ist eben nicht was anderes. 
Wenn dein Partner den Wunsch äußert, mit wem anderen intim zu werden anstelle von dir, steckt da mehr hinter als du zu glauben magst. 
Und wenn dein Partner keine Probleme damit hat, dass du intim mit einer anderen Person wirst, dann steckt auch da etwas hinter. 

Sowas hat immer einen Grund, sagt nicht zu allem blind Ja und Amen, und hinterfragt stattdessen mal ein wenig. 

Kleiner Reminder: 
Wenn du merkst, dass du mit anderen Personen intim werden willst und ein Problem damit hast, das dein Partner klipp und klar dagegen ist, dann beende die Beziehung lieber anstatt mit dem Gedanken zu spielen, es dann einfach hinter seinem/ihrem Rücken zu machen. 
Denn bevor du nämlich jemanden betrügst, dann hab wenigstens genug Rückgrat und Eier in der Hose, die Beziehung vorher zu beenden. 

- Demona 


Donnerstag, 15. August 2024

Hitze und die Sommerdepression.

⚠️ MÖGLICHER TRIGGER:
Das Thema in diesem Post bezieht sich auf emotionale Instabilität, Selbstverletzung und suizidalen Gedanken! ⚠️

Viele Menschen, die unter psychischen Problemen leiden, kennen es sicher:
Je heißer der Sommer, umso schlimmer geht es einem. 

Und damit meine ich nicht die körperliche Trägheit die Hitze mit sich bringt, sondern den mentalen Zustand.

Die Hitze macht einem nicht nur körperlich zu schaffen, sondern verschlimmert auch alles, was man emotional erlebt. 

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn gerade befinde ich mich an genau diesem Sommertag. 
Die Gedanken sind so zerstreut, dass ich nicht einmal weiß was ich fühlen soll. 
Ich erlebe gerade Welten zwischen leer und voll. 
Man fühlt irgendwie alles aber auch nichts. 

Attacken der betäubenden Traurigkeit bis hin zu vollkommenden Gleichgültigkeit, extremer als an kälteren oder kühleren Tagen. 

Man erlebt einen noch stärkeren Drang, sich selbst körperlich zu schaden als sonst, ohne jeglichen Auslöser. 
Sei es seine Haut zu verwunden, oder seinen Knochen zu schaden. 
Ohne jeden erkennbaren Auslöser schießt dieser Drang wie ein unstillbarer Impuls in den Kopf und bleibt dort.
Hinzu kommt eine, ebenfalls unstillbare Wut aus dem Nichts. 
Wut, Hass, beides ist korrekt. 

Noch schlimmere Gedanken, die ich hier jetzt nicht detaillieren möchte, scheinen ebenfalls schlimmer zu sein als an kälteren Tagen. 

Wut, Hass, Traurigkeit, Ängste, Zweifel etc. 
All diese Dinge sind an heißen Sommertagen so unfassbar random und stark ausgeprägt, dass du schon beinahe den Verstand verlierst. 
Du weißt weder was du denken, noch fühlen oder tun sollst. 
Du weißt nur, dass du gerade diesem unfassbar starken Emotionsmüsli und Gedankenchaos ausgesetzt bist. 

Viele Brauchen da jemanden bei sich oder gute Ablenkung, andere wollen oder müssen damit alleine sein. 
Ich für meinen Teil bräuchte in solchen Situationen absolut Ablenkung. 

Wir alle haben eine Psyche, aber nicht bei jedem ist sie gesund. 
Es gibt Trigger, die eine instabile Mentalität zu Boden reißen können, und zu diesen Triggern zählt leider auch Hitze. 
Wenn euch also jemand um eure Zeit bittet, dann hört einfach zu und seid da, denn vielleicht geht es der Person gerade nicht so gut und braucht euch. 

- Demona

Mittwoch, 14. August 2024

Ich sage, und so ist es.

Wenn jemand für dich spricht.

Der ein oder andere kennt es sicher entweder von sich selbst, oder durch jemand anderen. 
Dritte, die jemanden Worte in den Mund legen und für ihn sprechen. 

Es ist GENAU SO. 
Ivar erzählt etwas, Björn hört zu. 
Naja, er hörte nur so halb zu, denn er hörte nur das, was er hören will und dichtet den Rest als kleines Märchen zusammen. 
Björn spricht mit jemand anderen darüber und redet über Ivar so, als hätte er ihm die Erlaubnis gegeben für ihn zu sprechen. 
Björn glaubt, Ivar's Gefühle und Empfindungen besser zu kennen als Ivar selbst und beginnt nun seine eigene Zusammenstellung hinzuzufügen. 
Björn stellt seine zusammen gedichtete Geschichte als Tatsache da, legt Ivar somit Worte in den Mund und stößt ihn damit vor den Kopf. 
Björn tut so, als hätte Ivar genau DAS gesagt und hätte genau DASS gemeint und würde genau SO empfinden. Björn sagt, was Ivar braucht und was er nicht braucht, ohne aber das Ivar selbst so etwas jemals gesagt oder angedeutet hat.
Björn missachtet Ivars Aussagen und Bedürfnisse, und dreht sie sich so, wie sie Björn von Vorteil sein und Ivar untergraben könnten.
Das macht Björn übergreifend und manipulativ.

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Sicher hat das der ein oder andere "von uns" auch schon mal gemacht, bewusst oder unbewusst. 
Der Unterschied allerdings liegt darin, ob du darüber nachdenkst und reflektierst, oder ob du es ganz bewusst machst. 

Reflektierst du es, machst du in der Regel auch etwas dagegen und änderst etwas daran. 
Machst du es ganz bewusst, liegt es eigentlich schon auf der Hand. Du willst die Kontrolle über deine Umgebung und das Geschehen um dich herum behalten. Oft geht es dir auch um die Kontrolle deines Gegenübers. 
Du weißt also ganz genau was du machst und wieso du es machst. 

Reflektieren. 
Frag dich mal, wie es für dich wäre.
Wenn jemand für dich spricht und Worte raushaut mit der Absicht dahinter, so zu tun als wären diese Worte von dir gekommen, obwohl du diese nie in den Mund genommen hast. 
Stell dir mal vor, jemand glaubt und tut so, als würde er dich besser kennen als du dich selbst kennst und glaubt besser zu wissen was du brauchst, als du es selbst weißt.
Wenn deine Worte so verdreht und verändert werden, dass das vollkommen falsche erzählt und als Fakt abgetan wird. 
Stell dir einfach mal vor, jemand würde über DIR stehen wollen. 
Würdest du dir da nicht kontrolliert vorkommen?? Hättest du da nicht das Gefühl, als Mensch untergraben zu werden?? 
Würdest du dich dann ernsthaft respektiert fühlen?? 
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Das sind Dinge, die du dich einfach mal fragen solltest, um dieses Verhalten reflektieren und den anderen verstehen zu können. 
Wenn du möchtest, dass andere dich verstehen, dann lerne du aber auch, andere zu verstehen. 
Respekt ist keine Einbahnstraße und sollte auf Gegenseitigkeit beruhen. 

- Demona

Dienstag, 13. August 2024

Privat ist privat.

Brechen der Privatsphäre und des Vertrauens.

Wenn Dinge, die unter 4 Augen besprochen worden sind die Runde machen. 

Dieser Post geht an alle, die nichts für sich behalten können. 

Oft ist es schon vorgekommen, dass Dinge, die ich nur einer Person erzählte, plötzlich einer ganzen "Mannschaft" bekannt war.

Viel zu oft und auch heute noch ein Thema. 

Ich würde gerne mal jene fragen, die alles noch so private einer Person, weiteren anderen Personen erzählen, wieso das eigentlich nötig ist??
Ihr belauscht jemanden oder euch wird etwas im Vertrauen erzählt, und ihr zückt sofort das Telefon oder öffnet WhatsApp und tratscht alles weiter was ihr gehört habt. 
Abgesehen davon, dass ihr nicht nur das Vertrauen einer anderen Person missbraucht, besitzt ihr unteranderem auch keinen Funken Respekt für die Person und dessen Privatleben.
Ihr kompensiert damit höchstwahrscheinlich die eigene Unzufriedenheit mit eurem Leben, tut dies also, um euch selbst besser zu fühlen ( Andere schlecht oder runter reden um sie schlechtdarstehen zu lassen ) und gebt euch selbst somit das Gefühl, ein doch besseres Leben als jemand anderes zu haben.
Aber ist euch klar, was ihr der anderen Person damit antut?? Ihr schadet der Person emotional damit mehr, als ihr zu meinen glaubt.
Desweiteren mindert ihr das Vertrauen der Person.

Die Person begegnet dann irgendwann, irgendjemanden, der mehr über sie weiß als sie selbst zugelassen hätte. 
Er/sie weiß Dinge über die Person, ohne das die Person selbst etwas davon weiß und rennt somit leider nichtsahnend lachend in die Kreissäge, wie man so schön sagt.
Habt ihr euch mal gefragt, wie es für euch wäre??
Wenn ihr vor einer für euch fremden Person steht, und diese Person ganz genau weiß, wie euer Privatleben und Beziehungsleben läuft, obwohl er euch gar nicht kennt und ihr ihn nicht kennt.
Wenn ihr quasi "Ach dass ist ja die/der....." seid, obwohl ihr diesen Menschen noch nie begegnet seid??
Habt ihr euch dass jemals mal gefragt, wie's wohl sein muss??

Stellt euch mal vor, ihr erzählt jemandem etwas im Vertrauen, was sonst niemanden etwas angeht und nur IHR entscheidet, wer, was, wann und wie erfährt und ob überhaupt. 
Und plötzlich macht genau das die Runde, weil ihr entweder belauscht wurdet oder weil jemand, dem ihr vertraut habt, meinte es sofort jemand anderen weiter erzählen zu müssen. Obwohl sich beides ja nicht ausschließt.
Würdet ihr das toll finden und noch Beifallklatschen??

Sowas ist leider mitunter der Grund dafür, dass sich immer mehr Menschen lieber verschließen und nichts mehr erzählen, als sich einfach mal anzuvertrauen.
Das Vertrauen in andere Menschen ist so dünn geworden, dass immer mehr in sich hineingefressen wird weil sie einfach niemandem mehr etwas erzählen wollen, weil immer gleich alles in die Runde gemacht werden muss. 

Wieso muss sowas sein?? Wieso muss man seine eigene Unzufriedenheit damit kompensieren, es anderen noch schwerer zu machen?? Wieso muss man jemanden ein Messer in den Rücken rammen um sich selbst besser zu fühlen??

Belauschen, wen zuhören und am Ende alles weiter erzählen, egal wie privat und intim es auch ist, ist absolut respektlos. 
Da fehlt jeder Respekt vor der Person und der Respekt vor dessen Privatleben/Privatsphäre, und das ist ein absolutes No Go und geht gar nicht!

Stell dir einfach mal vor du wärst auf der anderen Seite. Stell dir mal vor, der andere zu sein. Mit all seinen Gefühlen, mit all seinem Leiden, mit all seinen Problemen und Lasten. 
Stell dir mal vor, du wärst sie/er.


Respektiere deinen Gegenüber und sein Leben, frag ihn um Erlaubnis wenn du etwas erzählen willst, aber tu es nicht einfach als wäre es eine Selbstverständlichkeit, denn es ist SEIN/IHR Leben und nicht deine Entscheidung.

- Demona

Irgendwann.

Irgendwann, ist irgendwann zu spät.

Du denkst, du hast ewig Zeit. 
Du schiebst es vor dir her, immer und immer wieder. 
Du sagst, bald. 
Du planst, du regelst, du hast doch so viel Zeit. 
Aber irgendwann, ist auch irgendwann zu spät. 

Was heute ist, muss nicht morgen auch sein. 
Was heute ist, kann schon morgen anders sein. 
Was gestern war, ist heute schon Vergangenheit. 

Du dachtest, es sei doch noch so viel Zeit.
Du dachtest, es wird schon funktionieren. 
Du dachtest, bald sei es soweit. 
Du sagtest, wir sehen uns bald. 
Du dachtest, morgen, übermorgen, bald...
Aber irgendwann, ist auch irgendwann zu spät. 

Was heute ist, muss nicht morgen auch sein. 
Was heute ist, kann schon morgen anders sein. 
Was gestern war, ist heute schon Vergangenheit. 
Wo bald sein sollte, sind nun Tränen. 

Ein Blick auf Fotos, ein Gedanke der Reue. 
Ein Blick auf Fotos, ein Blitzfeld der Erinnerung. 
Ein Blick auf all die Fotos und nur eine Frage. 
Warum??
Irgendwann, ist irgendwann zu spät. 
Irgendwann, ist ein irgendwann zu lang....

Was heute ist, muss nicht morgen auch sein. 
Was heute ist, kann schon morgen anders sein. 
Was gestern war, ist heute schon Vergangenheit. 
Wo Bald sein sollte, sind nun Tränen.

Ein Wir, ersetzt durch Fotos. 
Ein Wir, ersetzt durch Erinnerungen. 
Ein Wir, wartend auf ein bald, ist nun ein du, schwelkend und Erinnerungen.

Was heute ist, muss nicht morgen auch sein.... 
Denn irgendwann, ist irgendwann zu spät... 

- Demona

Samstag, 10. August 2024

Reminder für dich.

Hier mal ein kleiner Reminder für Zwischendurch:

Du bist gut genug! ❤️‍🩹

Egal wer dir das Gefühl gibt, weniger wert zu sein, denke immer daran, dass es irgendwo immer jemanden gibt, für den du wichtig bist!

Irgendwo gibt es jemanden, der dich liebt!
Egal ob Mensch oder Tier, es gibt ein Lebewesen, für das du von Wert bist, welches dich braucht und schätzt!

Ich weiß wie sehr du an machen Tagen an dir zweifelst und dich fragst, ob du gut genug bist.
Aber glaub mir, ich bin mir sicher, dass du irgendwo jemanden hast, für den du alles bist!
Du bist gut genug! 
Ich weiß auch, wie sehr es schmerzt wenn man nicht für die Person, die man liebt gut genug ist, aber glaub mir, für irgendjemanden da draußen bist du es!
Wenn auch nicht für die Person für die du es sein wolltest. 

Aber durch die Tatsache, dass du es für jemanden bist, sagt es doch schon aus, dass du so schlecht ja gar nicht sein kannst! 😉
Vielleicht bist du ja gar nicht so kacke wenn du für mindestens 1 oder 2 Personen von Wert bist. Du musst keine 100+ Leute "kennen" die dir Honig ums Maul schmieren und sagen, wie toll du doch bist und wie schön deine Haare sind, es reichen 1 bis 3 Personen aus deinem Umfeld, die dich kennen und dann auch wirklich meinen was sie sagen. 
Denk mal darüber nach.

Ich weiß, aus dem Kreis der Selbstzweifel rauszukommen ist schwer und scheint unmöglich, deswegen ist es umso wichtiger und erholsamer für die Seele, zu hören und zu lesen das man gebraucht wird.

Du hast jemanden, der dich braucht. Vielleicht weißt du es nicht oder es ist dir nicht so wirklich bewusst, aber ich bin mir relativ sicher, dass du jemanden hast der auf dich zählt und für den du von Bedeutung bist ❤️‍🩹 Sei es Mensch oder Tier, ganz egal, aber jemand braucht dich und das ist alles, worum es geht. 
Also pass immer schön auf dich auf, damit die Seele dich nicht verliert ❤️‍🩹

- Demona 

Selbstwertgefühl.

Hier kommen wir zu einem, ich sag mal, etwas komplexerem Thema:

Wie man das Selbstwertgefühl verliert und was das aus einem macht.

Man kann diesen Post als Ratgeber oder Hilfestellung nutzen, jenachdem wie man es sieht.

Jeder von uns hat ein Selbstwertgefühl, aber nicht bei jedem ist es gleich "stark" oder gleich ausgeprägt.
Die einen haben ein relativ starkes Selbstwertgefühl, die anderen ein eher schwaches. 
In diesem Post beziehen wir uns auf das schwache Selbstwertgefühl. 

Das Selbstwertgefühl kann man aus unterschiedlichen Gründen verlieren. 
Sei es Mobbing, eine lieblose Familie, Rücksichtslosigkeit etc. 

Ist das Selbstwertgefühl erst einmal weg, wird man sich selbst gegenüber unteranderem unachtsam, gleichgültig, sehr selbstkritisch und verliert einen Teil Lebensqualität. 

Aber wie genau kann man jetzt selbst im Alltag sein Selbstwertgefühl verlieren??
Hierbei spielt das Umfeld eine sehr große Rolle. 
Ständige und anhaltende Kritik zum Beispiel lösen immer mehr Zweifel bei dem anderen aus und mindern nach und nach das Selbstwertgefühl.
Wenn an dieser Stelle jedes Lob fehlt und nurmehr Kritik dominiert, sei es auf der Arbeit oder im privaten Umfeld, mit ständigem vorhalten von Fehlern, Sticheleien bezüglich des Aussehens und/oder Schuldzuweisungen, kratzt es sehr an der Oberfläche und hinterlässt Spuren.

Im privaten Umfeld.
Wenn dein Gegenüber alle Fehler von sich wirft und sie auf dich überträgt, sprich, Ignoranz zeigt im Sinne von "Nein nein, ich mache immer nahezu alles richtig, du hast hier die Fehler gemacht"
Beginnst du bereits, an dir zu zweifeln. 
Du denkst über dich, deine Worte und Taten nach und fragst dich, wieso du immer alles falsch machst und ob du nicht in der Lage dazu seist, einmal etwas richtig zu machen. 
Somit sind bereits starke Selbstzweifel bei dir ausgelöst worden. 

Kommst du oft oder immer zu kurz, sprich, deine Bedürfnisse werden kaum bis gar nicht berücksichtigt und du musst auf diese eher aufmerksam machen, beginnst du, deinen eigenen Wert zu reduzieren.
Wenn es meist oder immer nur darum geht, was andere wollen, was anderen interessiert und wie es anderen geht und du selbst stehst hinten an, du kein "Pass auf dich auf" bekommst wenn du das Haus verlässt, dann bekommst du das Gefühl, nicht von Wichtigkeit zu sein und du beginnst damit, dich selbst als wertlos zu bezeichnen und aber auch zu empfinden. 
Du bist davon überzeugt, nicht wichtig zu sein und suchst verzweifelt nach irgendetwas, dass deinem Gegenüber vermitteln könnte das du doch wichtig bist, du bemühst dich. 
Du klammerst dich sogar an Kleinigkeiten, um den anderen von dir zu überzeugen und doch noch irgendwie Rücksichtnahme und das Gefühl, von Wert zu sein, zu erfahren. 
Aber je mehr du auf deine Bedürfnisse aufmerksam machen musst, umso mehr baut sich Frustration und Hoffnungslosigkeit in dir auf. 

Emotionale Auswirkungen. 
Zunächst überkommt dich ein Gefühl von Wut, was auf die Enttäuschung deiner erfolglosen Versuche zurückzuführen ist. 
Danach überkommt dich unendliche Traurigkeit, welche darauf zurückführt, dass deine Bedürfnisse einem Menschen, der dir viel bedeutet, relativ zu sein scheinen.
Zum Schluss folgt die Wortlose Akzeptanz. 
Bis auf ein paar vielleicht kleine und kurze Hinweise, hast du damit begonnen still zu sein und einfach weiter den Interessen und Bedürfnissen anderer nachzugehen, ohne dich groß noch mitzuteilen. 
Das führt darauf zurück, daß du dir nun zu 100% sicher darin bist, deinem Gegenüber "einfach" egal zu sein und deine Bedürfnisse, egal wie oft du auf sie hinweist, nicht wichtig sind und daher sowieso nicht berücksichtigt und gesehen werden.
 
Du hast damit begonnen, nicht mehr viel von dir selbst zu halten, da du zuvor nach Gründen dafür gesucht hast, wieso deine Bedürfnisse nicht von Wichtigkeit sind. 
Resultierend daraus hast du angefangen, unendliche Fehler an dir zu suchen und zu glauben, diese gefunden zu haben. Demzufolge nimmst du selbst deine eigenen Interessen und Bedürfnisse nicht mehr für wichtig, da du dich selbst mittlerweile für wertlos hältst. 
Du bist still geworden und teilst dich nicht mehr mit. 
.
In diesem Augenblick hast du dein Selbstwertgefühl verloren und hast sogar damit aufgehört, auf dich zu achten. 
Du machst dich Beispielsweise nicht mehr zurecht, weil du glaubst, es würde bei deinem Aussehen sowieso keinen Sinn mehr machen und dein Umfeld sowieso nicht interessieren. Unteranderem weil du nun mittlerweile glaubst, keine Form von Selfcare verdient zu haben. 

Es kann auch gut sein, dass dir unterwegs schnell befahrene Straßen egal werden und du, ohne nach links und rechts zu schauen, diese einfach überquerst und nimmst es in Kauf, angefahren oder im schlimmsten Fall sogar überfahren zu werden. Du glaubst, da du sowieso keinen Wert hast, wäre es für niemanden ein Verlust wenn du hier und jetzt erfasst werden würdest. 
Du achtest unteranderem auch nicht mehr auf deine Gesundheit und Symptome wie zB. Kopfschmerzen oder Übelkeit oder anderes, sind dir egal geworden und lässt diesen nicht mehr nachgehen. 
Auch Verletzungen lässt du unbehandelt. 

Du hast den Wert und das Gefühl für dich selbst vollkommen verloren und bist dir gegenüber absolut negativ und gleichgültig eingestellt. 
. 

An dieser Stelle möchte ich wirklich darauf hinweisen, dass das verlieren oder die Minderung des Selbstwertgefühls gefährlich werden kann. 
Liest man sich die oberen Punkte noch einmal durch, sollte auch klar sein wieso. 
. 

Ebenso möchte ich mit diesem Blog hier noch einmal mehr verdeutlichen, wieso es so wichtig ist auf seine Mitmenschen zu achten und sie zu berücksichtigen! 
Dieses Gefühl der Wertlosigkeit ist etwas unbeschreibliches und kann euch so viel Lebensqualität nehmen, dass wünscht ihr nicht einmal eurem ärgsten Feind. 

Geht bitte auf euren Gegenüber ein und nehmt nicht einfach so hin, dass er viele Dinge tut die nur euch interessieren und er selbst somit den kürzeren zieht. 
Zählt ihm bitte nicht immer nur seine Fehler auf, sondern sagt und zeigt ihm, was ihr an ihm schätzt und welche seiner Eigenschaften ihr am meisten mögt. 
Wenn er euch immer zuhört, dann hört ihm bitte auch zu, nicht nur ihr habt etwas zu sagen.
Fragt ihn wie es ihm geht, wie er geschlafen hat, ob er heute etwas gegessen hat, ob er genug getrunken hat, ob alles in Ordnung ist wenn er still wird. Sagt ihm, er soll auf sich achten wenn er das Haus verlässt. 
Zeigt ihm das er wichtig und gut so ist, wie er ist! 
Wenn er es euch für euch nicht ist, dann brecht bitte den Kontakt ab und macht ihm nichts vor. 

Wenn ein Mensch kein Platz in eurem Leben und/oder eurem Herzen hat ( man kann und muss ja nunmal nicht jeden mögen oder sich mit jedem verstehen) dann seid so fair und lasst diesen Menschen auch ziehen und tut ihm nicht die Dinge an, die oben beschrieben sind. 

Jeder ist von Wert, und wer einen wirklich liebt und mag, zeigt es auch! 

Jedes Lebewesen hat seinen ganz eigenen Wert, niemand ist wertlos und man sollte auch niemanden das Gefühl geben, es zu sein. 

- Demona


Mittwoch, 7. August 2024

Lache. Geh in die Sonne. Kann so schlimm ja nicht sein.

Wer kennt es nicht??
Man fühlt sich träge, schwer, motivationslos und müde??
Ein einfacher Schritt in die Sonne und alles ist Schnee von gestern, man explodiert förmlich vor Energie und absoluter Lebensfreude! :-D
Ein bisschen Sonne und einfach mal lachen ist die Antwort! 
Mach auch du jetzt den ersten Schritt und steh am morgen mit vollster Euphorie und Motivation auf. 
Sommer, Sonne, lachen! Hach, wie schön! 

Oder....doch nicht??

Nein, tatsächlich sieht die Realität dann doch ein wenig anders aus.
__________________________

Viele Menschen mit Depressionen u.ä sind leider so einigen Sprüchen und Stigmatisierungen ausgesetzt.
Top 1 aller ignoranten Sprüche:
Geh doch mal in die Sonne!

Ja, wenn es doch nur so einfach wäre.
Wäre VitaminD wirklich DIE Lösung, dann würde niemand mehr unter Depressionen und Co. leiden.
Sicher, VitaminD spielt bei der natürlichen Chemie des Gehirns und somit des emotionalen Empfindens mit, doch hier liegt das Schlüsselwort bei MIT. 
VitaminD allein ist NICHT verantwortlich für unsere Chemie, sondern trägt lediglich seinen Teil dazu bei. 
Wer also unter Depressionen leidet, erfährt durch Sonne, also VitaminD, keine Heilung. 

Top 2: Lach doch einfach mal. 

Ich denke mal, vielen Leuten ist leider nicht bewusst, wie viele Menschen mit Depressionen tatsächlich lachen. 
Sie lachen meist sogar mehr als jemand, der nicht unter Depressionen leidet. 
Robin Williams, sehr begabter Schauspieler, lachte außerordentlich viel, doch das viele lachen schenkte ihm genauso wenig Heilung wie VitaminD. 
Am 11.08.2014. nahm er sich das Leben und litt vorher schon Jahrelang unter starken Depressionen. 
Chester Bennington, Frontsänger von Linkin-Park, lachte ebenfalls viel und scherzte mit seinen Bandkollegen und Freunden. 
Chester nahm sich am 20.07.2017 das Leben und litt ebenfalls schon Jahre vorher unter schweren Depressionen. 
So viele Menschen lachen, scherzen und blödeln, während sie innerlich zerbrechen, und am Ende des Tages liegen sie absolut energielos in ihrem Bett und weinen sich die Seele aus dem Leib. 
Lachen ist also genauso wenig ein Heilmittel wie VitaminD. 

Top 3 und mein absolut persönlicher Trigger: Das Leben ist doch schön! 

Nein, für einen Menschen mit Depressionen ist das Leben eben nicht schön! 
Nicht nur weil die Depression dich in vielerlei Hinsicht einschränkt und deine Gefühlswelt kontrolliert, sondern unteranderem auch, weil die Depression bei den meisten Betroffenen nicht von irgendwoher kommt. 
Die meisten Menschen mit Depressionen haben ihre persönliche Hölle gesehen und erlebt, haben unglaubliches durchgemacht und stehen mit dieser Last auf den Schultern jeden Morgen auf und versuchen dennoch irgendwie ihren Alltag zu überleben. 
Du solltest niemals zu einem Menschen, der unter Depressionen oder anderes leidet, sagen, das dass Leben doch schön sei und sein Leiden somit runter reden und ins lächerliche Ziehen. 
Du weißt nicht, was dieser Mensch durchgemacht haben könnte. Du weißt nicht, in welchen Schuhen er lief und/oder läuft. 
Übertrage deine eigene Lebenserfahrung nicht auf andere, denn jeder hat seine ganz eigene Geschichte. 

Top 4: Mir geht es schlechter als dir. 

Auch wieder ein für mich persönlicher Trigger. 
Dies bezieht sich jetzt auf vielerlei Hinsichten. 
Abgesehen davon, dass dieses "Aber ich..." absolut toxisch ist, ist es unteranderem auch ein Faustschlag ins Gesicht für jeden, der diesen schwierigen Kampf kämpft. 
Viele Menschen sehen sich bei solch einem Thema leider herausgefordert, einen Wettkampf aus diesem zu gestalten, wodurch da, wo Verständnis herrschen sollte, Egoismus und Ablehnung herrscht. 
Ob körperliche Beschwerden oder ebenfalls psychologische, niemand hat das Recht, jemand anderem seinen Schmerz abzusprechen! 
Nur weil du ein gebrochenes Bein hast, hast du nicht mehr das Recht unter Depressionen zu leiden als dein Gegenüber.
Nur weil du auch Depressionen oder anderes hast, geht es dir nicht automatisch schlechter als dem anderen. 
Denn zu den psychologischen Kämpfen spielt auch die Lebensgeschichte mit! 
Wie in Punkt 3 schon erwähnt, hat jeder seine eigene Geschichte, die ihn prägte. Jemand, der seine Vergangenheit besser verarbeiten kann, kann unter Umständen(!) auch besser mit seiner Depression und/oder Persönlichkeitsstörung umgehen, welches aber nicht bedeutet, dass diese ihm/ihr nicht zu schaffen macht. 
Jeder hat seine eigene Hölle oder seinen eigenen Himmel, bei niemanden ist es schlimmer oder besser als beim anderen! 
Auf Punkt 4 würde ich gerne noch weiter eingehen. 
Denn jetzt kommen wir zu jene, die anderen ihr seelisches Leiden absprechen wollen, weil sie körperliche Beschwerden haben. 
Oft bekommt man auch leider zu hören, man hätte weniger das Recht darauf "Sich hängen zu lassen" weil man körperlich ja gesund ist im Gegensatz zum anderen 
NEIN! Auch solch eine Aussage ist sehr toxisch und absolut respektlos. Nicht nur das du dich mit einem vollkommen anderen Leben und demnach einer anderen Geschichte als die deine vergleichst, sondern auch dass du diesem Menschen, von dem du vermutlich nicht einmal etwas weißt, vollkommen vor den Kopf stößt. 
Niemand ist in der Position, einem anderen Menschen psychologische Probleme abzusprechen, nur weil man denkt man hätte schon eher ein Anrecht darauf weil man körperlich krank ist. 
Ich weiß gar nicht, was ich zu solchen Sätzen überhaupt sagen soll, sowas macht mich absolut sprachlos und da stelle ich mir nur eine, einzige Frage: "Wieso?? Wie kommt man darauf, so etwas zu sagen?? Wie kommt man auf die Idee, einem Menschen, dem es ganz offensichtlich nicht gut geht, zu sagen er hätte ja eigentlich weniger einen Grund zur Depression als xy?? " weil wegen körperlich krank. 
Solchen Menschen stelle ich nur eine, einzige Frage:

" Weißt du wie es ist, mit Gewalt und Missbrauch aufzuwachsen?? Weißt du wie es ist, wenn Angst und Tod dein ständiger Begleiter war?? 
Weißt du wie es ist, wenn dein eigenes Elternteil versucht hat dir das Leben zu nehmen?? 
Weißt du wie es ist, wenn du nachts wach gelegen bist weil du tatsächliche Todesangst hattest?? 
Weißt du wie es ist, wenn du körperlich benutzt wurdest und du mit niemanden darüber reden konntest weil dir niemand geglaubt hätte?? 
Weißt du wie es ist, deine gesamte Kindheit und Jugend so zu verbracht zu haben??" 

Die meisten Menschen mit Depressionen, Persönlichkeitsstörungen Verhaltens und Angststörungen erlitten solche und andere Schicksale, womit wir wieder an Punkt 3 anknüpfen. 
Überlege dir also gut, was du zu einem Menschen sagst dem es nicht gut geht, du weißt nie, was er/sie durchmachen musste. 
Und vor allem, sag zu ihm/ihr niemals im Leben, du hättest schon eher das Recht "Den Kopf hängen zu lassen" weil es dir körperlich nicht gut geht. 
Das körperliche Beschwerden einem ebenfalls an die Nieren gehen und Depressionen auslösen können ist absolut klar und will ich hier auch niemandem absprechen, aber es ist noch lange nicht schlimmer als unglückliche Schicksale und schonmal gar kein Wettkampf. 
Man kann ein schicksalhaftes Leben mit Traumata, nicht mit körperlichen Erkrankungen vergleichen und umgekehrt, diese sind 2 absolut verschiedene Welten und völlig verschiedene Auslöser. ( Abgesehen davon, dass Depression mehr, viel mehr ist, als nur "den Kopf hängen zu lassen" ) 

Punkt 5: Denk doch einfach mal positiv. 

Sofern man bei Depression positiv denken könnte, da diese die gesamte Gefühls und Gedankenwelt kontrolliert, würde ein positives Denken keine Heilung bedeuten. 
Sicher, auch mit Depressionen kann positives Denken mal vorkommen, surprise! :-D
Allerdings ist dies genauso wenig ein Schlüssel wie lachen oder VitaminD. 
Wäre doch alles nur so einfach wie in den Punkten "gefordert" dann gäbe es keine inneren Kämpfe und Psychiater sowie Psychologen wären eine reine Erfindung. 
Man sagt ja auch nicht zu einem Asthmatiker oder COPDler "Atme doch einfach, ist doch genug Luft da" weil es einfach nicht möglich ist! Es würde weder Heilung bedeuten, noch irgendetwas an der Tatsache ändern, dass die Erkrankung besteht. 
Sie hindert die Lunge daran, Luft/Sauerstoff richtig aufzunehmen, also ist es sinnlos einfach nur Luft zu holen. 
Genauso ist es mit der Depression auch! Die biologische Chemie im Gehirn ist gestört und hindert das Gehirn daran, Gefühle/Emotionen richtig zu filtern und zu senden, also ist es sinnlos einfach zu lachen. 

Bedenkt bitte, dass jeder seine Geschichte hat. Jeder seine eigene. 
Es gibt so viele, verschiedene und unterschiedliche Geschichten auf der Erde. 
Von schön bis schlecht. Der eine lebte im Himmel, der andere in der Hölle. 

Also achte bitte auf deine Wortwahl und vergleich dich nicht mit einem anderen Menschen, vor allem dann nicht, wenn du den Weg der Person nicht einmal kennst. 

Jetzt habe ich doch mehr geschrieben als ich eigentlich vor hatte, huch. Ich denke, ich habe mich ein wenig emotional leiten lassen, passiert den besten von uns :-D

Achtet auf euch und eure Mitmenschen, denn ihr wisst nie, welches Schicksal ihr vor euch stehen habt ❤️‍🩹

- Demona




Sonntag, 4. August 2024

Toxisches Umfeld.

Egal ob im Bekanntenkreis, in der Familie, bei Freunden oder in der Beziehung. Jeder kann an mindestens einen toxischen Menschen geraten.

Ich werde hier einige Stichpunkte nennen, um dir dabei zu helfen, diesen toxischen Menschen zu erkennen. 

Punkt 1.
Er ist nie schuld, sondern du.

Ein toxischer Mensch wird in jeder Diskussion und in jeder Lebenslage die Schuld immer nur bei dir suchen.
Beispiel:
Anna und Alexa sind sich uneinig über die Wandfarbe. Dadurch fangen sie an zu diskutieren und Alexa wirft plötzlich mit banalen Vorwürfen um sich "Du willst doch nur nicht die andere Farbe, weil du keinen eigenen Vorteil daraus ziehen würdest" 
Anna versteht nicht, was das eine jetzt mit dem anderen zutun haben soll und wieso ihr Egoismus vorgeworfen wird. Dementsprechend reagiert Anna verletzt und verärgert darauf. 
Alexa häkelt Anna aus ihrer Reaktion einen Strick und aus der Diskussion ist ein Streit geworden. Alexa sieht nicht ein, dass ihre Worte übertrieben und vorwurfsvoll waren, sondern macht Anna's Reaktion auf Alexa's Verhalten zum Problem. 

An diesem Punkt gelangen wir zu Opferrolle.
Die toxische Person wird sich niemals eigene Fehler eingestehen und verwickelt dich in immer mehr Diskussionen und zusammenhanglose Themen, die dich emotional aufwühlen ( Beispielsweise Vorwürfe aus der Vergangenheit oder nicht verarbeitete Ereignisse ) er nutzt gezielt deine Schwächen, um dich zu verletzen und dich dazu zu bringen, deine hässliche Seite zu zeigen, um deine Reaktion zu ihrem/seinem eigenen Vorteil zu nutzen.
Am Ende des Tages bist du der Täter und er/sie das Opfer.

Punkt 2.
Worte, und Worte, und Worte und Worte. 

Toxische Menschen ziehen eine Diskussion mit vielen verschiedenen anderen Themen in die Länge, bis ihr gegenüber das eigentliche Thema aus den Augen verliert und resultierend darauf klein beigibt. 
Anschließend bringt die toxische Person seinen Gegenüber dazu, sich zu entschuldigen, obwohl er nicht einmal weiß warum und wofür. 
Toxische Menschen sind Meister der Manipulation. 

Punkt 3.
Lovebombing.

Oft eher in Beziehung, bombardiert er dich plötzlich eines Tages mit purer Liebe. 
Mal ist er distanziert, gemein, Streitdurstig, und mal ist er plötzlich die aufrichtigste und liebevollste Person. 
Du wirst von einem Tag auf den anderen plötzlich mit Liebe überhäuft. 
Damit stellt die toxische Person sicher, dass er für dich die wichtigste Person bleibt und du weiterhin all seine/ihre Wünsche erfüllst. 

Punkt 4.
Kontrolle/Emotionale Erpressung. 

Die toxische Person bringt dich dazu, nahezu alles für ihn/sie zu tun. 
Die Mittel sind unterschiedlich, der Ausgang allerdings meist der Selbe: Verhindern von Konflikten oder des verlassenwerdens. 
Toxische Menschen vermitteln dir das Gefühl, gewisse Dinge oder Aufgaben für sie erledigen zu müssen, ansonsten würde Ärger blühen. 
Um diesem Ärger zu entgehen, beginnst du, Ja und Amen zu sagen und machst nahezu alles, um ihn/sie zufrieden zu stellen. 

Punkt 5.
Isolation. 
Egal ob in der Familie oder in Beziehung, toxische Menschen haben gern die Kontrolle über ihren Gegenüber, wodurch jede andere Person im Leben des Gegenübers, ein Problem darstellt. 
Sie versuchen den Gegenüber von einem anderen, nahestehenden Menschen zu isolieren. Je intensiver die Person dem gegenüber nahesteht, umso stärker wird die übergreifende Kontrolle, wodurch wir zu Punkt 6 gelangen und eine Parallele zu Punkt 4 steht.

Punkt 6.
Emotionale Erpressung. 

Hier sind toxische Menschen sehr kreativ, sie finden einen Weg, um dich emotional an sie zu binden. 
Meist täuschen sie Krankheiten vor, erfinden banale Geschichten oder nutzen sogar bestehende Erkrankungen aus. 
Sie tun beinahe alles, um dich von der anderen Person möglichst fern zu halten. 
Beispiel:
Brigitte hat ganz gewöhnliche Bauchschmerzen. Tom wollte sich mit Freunden treffen. 
Das Tom sich mit Freunden treffen wollte, gefällt Brigitte gar nicht, also nutzt sie ihre Bauchschmerzen und täuscht starke Krämpfe mit Kreislaufproblemen vor. 
Tom macht sich natürlich Sorgen und sagt dass Treffen mit seinen Freunden ab. 
_____________
Toxische Menschen nutzen natürlich viele verschiedene Wege, um "ihren Menschen" von einer anderen Person zu trennen. 
Sei es emotionale Erpressung, oder das schlechtmachen der anderen Person. 
Funktioniert nichts davon, werden sie noch ein stückweit kreativer und sie beginnen damit, der anderen Person im Leben ihres Gegenübers für viele verschiedene Dinge die Schuld zu zu tragen, mit der Intension dahinter, dass Bild des Gegenübers auf die andere Person negativ zu ändern. 
Manche gehen dabei sogar weit, ihren Gegenüber "krank" zu machen oder bereits bestehendes zu verschlimmern, und den Grund auf die Anwesenheit und das Wesen der anderen Person zu schieben. Das Ziel hierbei besteht, den gegenüber dazu zu bringen, den Kontakt mit der anderen Person endgültig abzubrechen. 

Punkt 7.
Öffentlich liebevoll. 

Toxische Menschen haben 2 Seiten. 
Die eine Seite dient nur des öffentlichen Lebens. In der Öffentlichkeit und in Anwesend anderer, treten sie dir liebevoll und verständnisvoll gegenüber. Man könne meinen, ihr seid DAS Dreamteam. 
Hinter verschlossener Tür allerdings lassen sie diese Maske fallen und greifen dich entweder Verbal oder körperlich an. Von der verständisvollen Liebe ist plötzlich nicht mehr viel zu sehen. 

Punkt 8.
Shaming. 

Toxische Menschen haben immer etwas an dir auszusetzen. 
Du bist zu dick, du bist zu dünn, du trägst dein Haar falsch, deine Kleidung passt nicht, du bist zu blass, du bist zu braun, du isst zu viel, du isst zu wenig, du kaust zu laut etc. 
Sie mäkeln immer an dir rum und lassen dich dadurch schlecht fühlen. 
Das hat allerdings einen für sie vorteilhaften Grund.
Hierbei kommen wir nämlich zum Punkt Manipulation. 
Indem sie immer etwas an dir auszusetzen haben, überlegst du, wie du es der Person recht machen kannst, damit du mal ein Lob von der Person bekommst, die dir wichtig ist. Das heißt, du strengst dich für ihn/sie an und machst ihn/sie somit einmal mehr zum Zentrum deines Lebens. 
Bekommst du denn nämlich mal ein Lob oder Zuspruch von der Person, die dich sonst immer kritisiert, erfüllt es dich mit unglaublicher Freude und Stolz. Somit spielt die Person für dich eine noch wichtigere Rolle in deinem Leben. 
Erkennst du den Kreislauf?? 

Da wir Punkt Manipulation in Punkt 8 gepackt haben, springen wir direkt zu Punkt 10 über. 
Leere Versprechen. 

Toxische Menschen sprechen meist Versprechungen aus und schmieden sogar mit dir zusammen gemeinsame Pläne, aber nichts davon trifft jemals ein.
Dies machen sie, um dich möglichst bei Laune und an der kurzen Leine zu halten. 
Sie versprechen dir entweder Besserung, die aber niemals eintrifft, oder Beispielsweise ein gemeinsames Leben mit dir, auf das du aber vergebens wartest. 
Diese Versprechen können sich über Jahre hinziehen, und indem sie öfter davon sprechen, stellen sie sicher, dass du bei Laune bleibst. 
Beispiel:
Thomas verspricht Lea, mit ihr in ein gemeinsames Haus zu ziehen. Sie schauen sich gemeinsam verschiedene Häuser an und gehen sogar zu Besichtigungen. 
Aber irgendetwas ist seltsam. Sie haben sich schon viele verschiedene Häuser angeschaut, aber dubioser Weise ist immer irgendetwas dazwischen gekommen. So viele Häuser angeschaut, aber bei keinem einzigen hat es funktioniert, und bei den meisten sogar aus genau den gleichen Gründen. Seltsam. 
Es vergeht viel Zeit und es ist noch immer zu keinem Haus gekommen. Thomas erwähnt öfter das Thema, aber ohne mit der Absicht darin, dies in die Tat umzusetzen. 
Lea soll sich beruhigt fühlen, wenn er hier und da mal davon spricht. Sie soll das Gefühl haben, er verfolge den Plan, und somit fragt sie auch nicht mehr viel nach und verlässt sich auf ihn. Gut für ihn, so hat er die Kontrolle über Lea. 

Punkt 11.
Abhängigkeit. 

Der toxische Part gibt dem anderen das Gefühl, ohne ihn/sie nicht mehr leben zu können. 
Auch hier sind die Handlungsweisen wieder unterschiedlich und auf die jeweiligen Personen abgestimmt. 
In der Handlung geht es darum, den gegenüber "gefügig" zu machen. 
Der toxische Part nimmt dem anderen viele Teile und Aufgaben des Lebens ab, gibt vor, dem anderen in vielerlei Hinsicht überlegen zu sein. 
Hat der andere Part zB. Post bekommen ( Bank, Zahlungen oÄ.) wird der toxische Part Übergriffig und bietet der anderen Person keine Hilfe an, sondern will dominant die Aufgaben anstelle des anderen übernehmen und für ihn sprechen. 
Der toxische Part spricht der anderen Person Schrittweise immer mehr und mehr die Selbstständigkeit ab. 
Übergriffe ins Leben, die Beziehungen und Angelegenheiten der anderen Person werden zur Tagesordnung und das Leben der Person wird dadurch kompliziert und unorganisiert. 
Das führt soweit dazu, dass die Person verlernt für sich selbst zu leben und beginnt sich von dem toxischen Part abhängig zu machen. 

Punkt 12.
Abschirmung.

Bist du dem toxischen Part auf die Schliche gekommen und konfrontierst ihn/sie damit, beginnt er, alles was du ihm jemals anvertraut hast und er/sie über dich weiß und mitbekam, gegen dich zu verwenden.
Er legt dir Worte in den Mund, verdreht Aussagen und Tatsachen und stellt diese in deinem Umfeld als Tatsache dar.
Er beginnt damit, dich von deinem Umfeld abzuschirmen indem er dich bei anderen Personen schlecht macht und als unzurechnungsfähig darstellt.
Somit stellt er unteranderem auch sicher, das dir niemand glauben wird.
Toxische Menschen sind leider sehr begabte Lügner und sie wissen, was sie wie tun oder sagen müssen, um andere Menschen von sich zu überzeugen.
Er versucht, dir zu schaden und dir so vieles zu nehmen wie nur möglich, damit er am Ende der "Gewinner" ist der alles hat, und du der "Verlierer" der nichts mehr hat.



Das waren jetzt nur die Punkte, die mir selbst aus eigener Erfahrung und vielen Gesprächen mit anderen Betroffenen bekannt sind. 
Sicher gibt es da noch einige mehr.  

Es müssen nicht zwangsweise ALLE Punkte zutreffen, 2 bis 3 Punkte reichen schon völlig aus, um den toxischen Menschen zu erkennen. 
Es kann die eigene Freundin sein, der eigene Freund, die eigene Mutter, der eigene Vater, die Schwester, der Bruder. 

Von einer Narzisstischen Persönlichkeitsstörung kann absolut jeder betroffen sein, ihr dürft da keine Unterschiede setzen und emotional handeln. 
Ob toxischen Menschen bewusst ist das sie unter einer Persönlichkeitsstörung leiden?? Vielen ja, vielen Nein. 
Handelt bitte nicht emotional, dieses Thema ist ernstzunehmend. 
Toxischem Handeln ausgesetzt zu sein, macht viele Menschen kaputt, auch das Umfeld leidet darunter, weil es die Personen abgekommen, die mit dem Menschen zutun haben. 
Bei einer toxischen Beziehung ( Beziehung jeder Art, Familie, Freundschaft etc.) leiden mehr als nur eine Person. Es leiden auch jene, die in direkter Verbindung mit dir stehen, da diese es auf eine andere Art und Weise abbekommen, weil sie andere Personen in deinem Leben sind und somit eine Bedrohung für den toxischen Part darstellen. 

Solltest du also mindestens einen toxischen Menschen in deinem Umfeld haben und du aber eher emotional als rational handelst, dann denke bitte daran, welche Auswirkungen es nicht nur auf dich, sondern auch auf die Menschen in deinem nahen Umfeld hat. 

Achte bitte auf dich, schütz dich selbst und sei aufmerksam. Nicht nur um deinetwillen, sondern auch im Sinne der Menschen, die dir nahestehen ❤️ 
Wenn du selbst nicht leiden möchtest, dann lasse bitte auch nicht zu das jemand anderes unter solchen Umständen leiden muss, es ist superwichtig, bei dem Thema nicht emotional zu handeln. 

Danke, dass du bis hierhin gelesen hast :-) 
Ich wünsche dir alles Gute und pass auf dich auf! 

Kleiner Reminder:
Du bist gut genug! Du bist wichtig! Es ist okay mal nicht alles zu schaffen! Es ist okay auch mal Fehler zu machen, an diesen kannst du wachsen! Du bist ein Mensch, keine Maschine. 
Du bist gut so wie du bist! ❤️

- Demona